Berechnen Sie das Risiko-Ertrags-Verhältnis Ihres Handels und die Mindestgewinnquote, die erforderlich ist, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Geben Sie Einstiegs-, Stop-Loss- und Zielpreise ein, um die Handelsqualität sofort zu bewerten.
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Was ist Rechner für das Risiko-Ertrags-Verhältnis?
Das Risiko-Ertrags-Verhältnis ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Handel. Es sagt Ihnen, wie viel Sie im Verhältnis zu Ihrem Risiko bei jedem Trade gewinnen können. Unser Risiko-Ertrags-Verhältnis-Rechner berechnet das genaue Verhältnis zwischen Ihrem potenziellen Gewinn und Ihrem potenziellen Verlust sowie die Mindestgewinnquote, die Sie benötigen, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Das Verständnis Ihres Risiko-Ertrags-Verhältnisses vor dem Eingehen eines Handels ist für die langfristige Rentabilität von entscheidender Bedeutung. Ein günstiges Verhältnis bedeutet, dass Sie häufiger falsch als richtig liegen und trotzdem Geld verdienen können. Bei einem Risiko-Ertrags-Verhältnis von 1:3 müssen Sie beispielsweise nur 25 % Ihrer Trades gewinnen, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Dieser Rechner berechnet anhand Ihres Einstiegspreises, Ihres Stop-Loss-Levels, Ihres Zielpreises und Ihrer Handelsgröße das Dollarrisiko, den Dollarertrag, das Risiko-Ertrags-Verhältnis und die Break-Even-Gewinnquote. Bewerten Sie damit jeden Trade, bevor Sie ihn platzieren.
Schritte:
Geben Sie Ihren geplanten Einstiegspreis für den Handel ein.
Geben Sie Ihren Stop-Loss-Preis ein – wenn Sie falsch liegen, steigen Sie aus.
Geben Sie Ihren Zielpreis ein – bei dem Sie Gewinne mitnehmen werden.
Geben Sie Ihre Handelsgröße in Anzahl der Aktien an.
Überprüfen Sie das Risiko-Ertrags-Verhältnis und die Break-Even-Gewinnquote.
Nehmen Sie nur Geschäfte vor, bei denen das Verhältnis das Risiko rechtfertigt.
Bewertung von Aktiengeschäften vor der Eingabe von Positionen
Vergleich mehrerer Handelskonfigurationen, um das beste Risiko-Ertrags-Verhältnis zu finden
Festlegung realistischer Ziele auf der Grundlage akzeptabler Risikoniveaus
Backtesting-Strategien mit bekannten Gewinnraten
Hauptvorteile
Quantifizieren Sie die Handelsqualität, bevor Sie Kapital riskieren
Kennen Sie Ihre Mindestgewinnquote, um die Gewinnschwelle zu erreichen
Vergleichen Sie mehrere Setups objektiv
Vermeiden Sie Trades mit ungünstigem Risiko-Ertrags-Verhältnis
Professionelle Tipps
Berechnen Sie immer R:R, bevor Sie einen Handel eingehen
Streben Sie bei Swing-Trades ein Verhältnis von mindestens 1:2 an
Kombinieren Sie die R:R-Analyse mit der historischen Gewinnrate Ihrer Strategie
Berücksichtigen Sie bei der Berechnung der Nettovergütung Provisionen
Häufige Fehler vermeiden
Annahme von Trades mit Verhältnissen unter 1:1 ohne hohe Gewinnquote
Ziele willkürlich verschieben, um das Verhältnis zu verbessern
Ignorieren der Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu treffen
Ohne Berücksichtigung von Provisionen und Slippage
Wichtige Begriffe erklärt
Risiko-Ertrags-Verhältnis: Potenzieller Gewinn dividiert durch potenziellen Verlust
Break-Even-Gewinnquote: Mindestgewinnquote, um kein Geld zu verlieren
Erwarteter Wert: Durchschnittlicher Gewinn pro Trade über viele Wiederholungen
Risiko pro Trade: Dollarbetrag, der gefährdet ist, wenn der Stop-Loss erreicht wird
Verwandte Konzepte
Positionsgrößenrechner – Berechnen Sie die genaue Anzahl der zu kaufenden Aktien
Stop-Loss-Take-Profit-Rechner – Legen Sie Ausstiegsziele fest
Drawdown-Recovery-Rechner – Verstehen Sie die Recovery-Mathematik
Beispiel
Sie planen, eine Aktie für 100 $ zu kaufen, mit einem Stop-Loss von 95 $ und einem Kursziel von 115 $. Handel mit 100 Aktien: Risiko = |$100 − $95| × 100 = 500 $. Belohnung = |$115 − $100| × 100 = 1.500 $. Risiko-Ertrags-Verhältnis = 1.500 $ ÷ 500 $ = 3:1. Break-Even-Gewinnrate = 1 ÷ (1 + 3) × 100 = 25 %. Sie müssen nur 25 % dieser Trades gewinnen, um die Gewinnschwelle zu erreichen.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis?
Als gut gilt ein Risiko-Ertrags-Verhältnis von mindestens 1:2, d. h. Ihr potenzieller Gewinn ist doppelt so hoch wie Ihr potenzieller Verlust. Professionelle Händler streben oft nach einem Verhältnis von 1:3 oder höher. Allerdings muss das Verhältnis zusammen mit Ihrer Gewinnquote bewertet werden – ein Verhältnis von 1:1 kann bei einer Gewinnquote von über 60 % profitabel sein.
Wie berechne ich die Break-Even-Gewinnquote?
Break-Even-Gewinnquote = 1 ÷ (1 + Risiko-Ertrags-Verhältnis) × 100. Für ein Verhältnis von 1:2 benötigen Sie 1 ÷ (1 + 2) = 33,3 % Gewinnquote, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Für ein Verhältnis von 1:3 benötigen Sie nur 25 %. Dies zeigt, warum höhere Risiko-Ertrags-Verhältnisse so wirkungsvoll sind.
Ist ein höheres Risiko-Ertrags-Verhältnis immer besser?
Nicht unbedingt. Ein sehr hohes Risiko-Ertrags-Verhältnis (z. B. 1:10) bedeutet oft, dass Ihr Stop-Loss sehr eng ist oder Ihr Ziel unrealistisch weit entfernt ist, was zu einer geringen Wahrscheinlichkeit führt, dass Sie das Ziel erreichen. Die besten Trades vereinen ein günstiges Verhältnis mit einer realistischen Erfolgswahrscheinlichkeit.
Welches Risiko-Ertrags-Verhältnis verwenden professionelle Händler?
Die meisten professionellen Händler streben ein Mindestverhältnis von 1:2 an, viele streben ein Verhältnis von 1:3 oder höher an. Das optimale Verhältnis hängt jedoch von der Gewinnrate Ihrer Strategie ab. Eine Scalping-Strategie mit einer Gewinnquote von 70 % kann bei 1:1 profitabel sein, während eine Trendfolgestrategie mit einer Gewinnquote von 40 % mindestens 1:2 benötigt.
Kann ich ein negatives Chance-Risiko-Verhältnis haben?
Ein negatives Verhältnis würde bedeuten, dass Ihr Stop-Loss über Ihrem Einstiegspunkt liegt (bei einem Long-Trade) oder Ihr Ziel unter Ihrem Einstiegspunkt liegt – im Wesentlichen ein Trade ohne Gewinnpotenzial. Dies weist normalerweise auf einen Fehler in Ihrem Handels-Setup hin. Stellen Sie immer sicher, dass Ihr Ziel in Richtung Ihres Handels außerhalb Ihres Einstiegs liegt.
Wie wirkt sich die Positionsgröße auf das Risiko-Ertrags-Verhältnis aus?
Die Positionsgröße verändert das Risiko-Ertrags-Verhältnis nicht – sie skaliert nur die Dollarbeträge. Ein Verhältnis von 1:2 bleibt 1:2, egal ob Sie 10 Aktien oder 1.000 Aktien handeln. Allerdings bestimmt die Positionsgröße das tatsächliche Dollarrisiko und den tatsächlichen Ertrag, weshalb die richtige Größenbestimmung unerlässlich ist.
Sollte ich mein Ziel basierend auf dem Risiko-Ertrags-Verhältnis anpassen?
Ja, aber nur, wenn Ihr Ziel technisch gerechtfertigt ist. Verschieben Sie Ihr Ziel nicht willkürlich, um ein besseres Verhältnis zu erreichen. Wenn das natürliche Risiko-Ertrags-Verhältnis hingegen schlecht ist (z. B. 1:0,5), sollten Sie erwägen, den Handel auszulassen oder auf einen besseren Einstiegspunkt zu warten, der das Verhältnis verbessert.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Gewinnquote und dem Risiko-Ertrags-Verhältnis?
Bei profitablen Strategien stehen sie in umgekehrter Beziehung zueinander. Eine hohe Gewinnquote (70 %+) kann ein geringeres Risiko-Ertrags-Verhältnis (1:1 oder sogar 1:0,8) ausgleichen. Umgekehrt erfordert eine niedrige Gewinnquote (30–40 %) ein hohes Risiko-Ertrags-Verhältnis (1:3 oder besser), um profitabel zu sein. Der Schlüssel ist: (Gewinnrate × Belohnung) > (Verlustrate × Risiko).
Wie verwende ich die Break-Even-Gewinnquote?
Die Break-Even-Gewinnrate gibt an, wie viel Prozent der Trades mindestens erforderlich sind, um kein Geld zu verlieren. Wenn Ihre Strategie in der Vergangenheit in 55 % der Fälle erfolgreich war und Ihre Break-Even-Rate 40 % beträgt, haben Sie einen Vorsprung von 15 %. Dies hilft Ihnen zu beurteilen, ob sich ein Handelsaufbau lohnt.
Gilt das Risiko-Ertrags-Verhältnis für Short-Trades?
Ja, die Berechnung ist für Short-Trades identisch. Risiko = Einstieg − Stop-Loss (der bei Shorts über dem Einstieg liegt), Belohnung = Einstieg − Ziel (der unter dem Einstieg liegt). Die Formeln für das Verhältnis und die Break-Even-Gewinnrate funktionieren unabhängig von der Handelsrichtung auf die gleiche Weise.
Was ist der erwartete Wert eines Handels?
Erwarteter Wert = (Gewinnrate × durchschnittliche Belohnung) – (Verlustrate × durchschnittliches Risiko). Ein positiver Erwartungswert bedeutet, dass der Handel über viele Wiederholungen hinweg profitabel ist. Aus diesem Grundkonzept werden das Risiko-Ertrags-Verhältnis und die Break-Even-Gewinnquote abgeleitet.